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Lange lag hinter der Bibliothek in der Glogauerstrasse in Berlin-Kreuzberg ein Fläche vergessen und brach. Ursprünglich handelte es sich um einen Sportplatz, der aber wegen Klagen über die Lämbelästigung seit längerer Zeit nicht mehr als solcher genutzt wird. Seit längerem bemühen sich Bewohner*innen im Kiez darum, auf dieser Fläche einen Gemeinschaftsgarten zu errichten. Am 14. April haben sie, unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe, zu einem Bürgergespräch, um mit der Bezirksverwaltung über die Möglichkeiten für den Aufbau eines urbanen Gartens an dieser Stelle zu sprechen. Hans Panhoff, der in dem öffentichen Gespräch die Abteilung Umwelt, Verkehr, Grünflächen und Immobilienservice des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg vertrat, hat das Projekt begrüßt. Dem Garten wurde daraufhin von Bezirksseite eine Nutzung von zunächst zwei Jahren erlaubt.

Der Garten in der Glogauer Straße 13 ist als Nachbarschaftsprojekt, als „Garten für und mit dem Kiez“ gedacht. Er soll ein Treffpunkt sein, der allen interessierten Menschen offen steht und an dem gemeinschaftlich ökologisch gegärtnert wird. Wichtig ist den Projektinitiatoren die Selbstorganisation der Mitstreiter-Gruppe. So sollen Fragen, die innerhalb der Gruppe bestehen, gemeinsam gelöst werden. Es gibt daher zunächst auch keine konkreten Vorgaben dazu, wie die Fläche genutzt und gestaltet werden soll. Grob „vorgedacht“ sind ein Garten- sowie ein Sportbereich, letzterer insbesondere für Jugendliche. Bis das Projekt eine eigene Trägerstruktur findet, wird der Verein Common Grounds e.V. die Trägerschaft des Projektes übernehmen.

Die Tore stehen offen! Es hat sich schon eine kleiner Gruppe gebildet um den Gartensaison auf dem Weg zu bringen. Interessenten können einfach vorbeikommen oder sich per Email melden. Auf der Internetseite des Gartens stehen alle wichtige Termine und Kontakte.

 

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